Egerländer Trachten

Egerländer Gmoi Dillenburg - Ausstellung in der Alten Schmiede, Donsbach

Unterländer Tracht – (c) 2002 Hans-Jürgen RamischUnter einer Tracht versteht man die Kleidung einer bestimmten Gruppe oder Gemeinschaft. In Mitteleuropa hat sich eine an Landschaften orientierte Tracht seit dem Mittelalter herausgebildet. Mit dem Tragen von Trachten wurde ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe oder Landschaft ausgedrückt. Mit einer Zunahme der Brauchtumspflege hat die Bedeutung von Trachten in letzter Zeit wieder zugenommen. Heimatvereine nehmen sich der Tradition an. Auch die Jugend sieht sich dieser Tradition verbunden und engagiert sich auf diese Weise mit der Heimat.

Im Egerland werden acht Trachtengebiete unterschieden:

  • Ascher Tracht (Ascher Ländchen)
  • Egerer Tracht (Eger, Franzensbad)
  • Unterländer Tracht (Falkenau, Elbogen, Karlsbad, Graslitz, Neudek, St. Joachimsthal)
  • Luditzer Tracht (Luditz, Buchau)
  • Südegerländer Tracht (Marienbad, Tepl, Plan, Tachau, Pfraumberg, Haid)
  • Mieser Tracht (Mies)
  • Chotischauer Tracht (Chotischau, Staab)
  • Bischofteinitzer Tracht (Kreis Bischofteinitz).

Die Grenzen der einzelnen Trachtengebiete sind nicht als absolut starr anzusehen, sondern die Gebiete gingen fast überall fliessend ineinander über.

In unserer Gmoi wird zurzeit hauptsächlich die Unterländer Tracht getragen. Aber auch die Egerer, die Marienbader und die Bischofteinitzer Tracht sind vertreten.