80 Jahre Ankommen im Lager Burg – Teil 2: Gedenkfeier in der Burger Kirche
Der zweite Teil der Gedenkfeiern über das Ankommen der Heimatvertriebenen vor 80 Jahren im Burger Lager auf dem Gelände der Burger Eisenwerke fand in der evangelischen Kirche in Burg statt. Hier warteten bereits weitere Gäste, die aus persönlichen Gründen nicht zum Gedenkstein gekommen waren.
Gmoi-Vorsitzende Gerlinde Kegel und Pfarrer Konrad Schullerus übernahmen die Begrüßung. Er stimmte mit einem Gebet auf die Veranstaltung ein. Mit dem Psalm 137 „Die Gefangenen zu Babel“, Gefangene in der Fremde, übernahm Pater Paulose. In seiner Ansprache stellte der in Indien geborene Pater fest, dass er im Rahmen seiner seelsorgerischen Tätigkeit besonders mit älteren Personen viel über das Schicksal der Vertreibung und seine Folgen erfahren hat.
Auch in den sechs Fürbitten klang der Wunsch nach Versöhnung und Frieden an. Nach den Segen durch Pfarrer Schullerus erklang das aus der Marienverehrung bekannte „Segne du Maria“. Das Egerländer Mundart-Duo Christa & Jürgen umrahmte die Gedenkfeier mit Liedern wie „Gröiß di Gott, du ma Eghalånd“ und „Du großer Gott“. Erweitert wurde das Programm durch die Erzählung von Hilda Hain über ein grenzüberschreitendes Apfelbäumchen, das die Heimatvertriebenen Royauer und den Heimatort wundersam verbindet.